Mittelverwendung

Einerseits kann man das eingesetzte Kapital mit sogenannten Garantiezzinsen verzinst werden. Diese liegen derzeit bei jährlichen 1,25 % zuzüglich nicht garantierter Überschusszahlungen der Anbieter. Andererseits können Sparbeiträge auch in unterschiedliche Fonds investiert und gestreut werden. Hierbei gibt es vorerst keine garantierten Werte. Optional kann man sich die eingezahlten Beiträge garantieren lassen.

Verträge mit garantiertem Zins haben den Vorteil, dass man bereits zum Abschluss weiß, welche Mindestverzinsung Ihr Kapital erreichen wird. Bei fondsgebundenen Produkten ist die Ablaufsumme abhängig von der Entwicklung der gewählten Fonds. Hier gibt es, abgesehen von der Beitragssumme, keine Mindestverzinsung. Allerdings wird hier eine besonders breite Risikostreuung erreicht.

Der Vorteil des einen Produktes ist somit immer der Nachteil des anderen Produktes. Für diejenigen, welche in ihrer Entscheidung nicht sicher sind, bieten manche Anbieter sogenannte Hybrid-Modelle an, bei denen eine Kombination aus Garantiezins und Fondsinvstment getroffen wird. Die Premiumprodukte geben während der Vertragslaufzeit sogar die Option, zwischen dem Garantiezins-Modell und dem Fondsinvestment-Modell einmalig oder auch mehrmals umzuschichten.