Altersvorsoge? Hör mir bloß auf!

Als Rentner die Omis mit dem Cabrio beeindrucken? Das kannst´e dir mal abschminken, Opa!

Okay, es ist furchtbar trocken und langweilig – das Thema Altersvorsorge. Es ist jedoch zu brisant, um es gekonnt zu ignorieren. Aus genau diesem Grund trauen wir uns heute heran, euch bzw. Ihnen diese schwierige Hürde ein wenig aufzupeppen und fachlich knackig zu formulieren, denn:

 

„WIE HOCH IST DIE FREUDE, WENN MAN 2.000 € NETTO VERDIENTE, PLÖTZLICH NUR NOCH 1.200 € ERHÄLT UND DAFÜR ABER 24 STUNDEN FREIZEIT HAT?“

 

Wir alle kennen die Antwort und reden es uns mit den Worten klein, dass alles schon nicht so hart ausgehen wird. Der Staat wird sicher für uns sorgen. Schließlich wird es doch jeden betreffen. Fakt ist, dass das Rentenniveau in den kommenden Jahren enorm sinken, die Rentenbeiträge der Arbeiter enorm steigen und die Ausgaben für Mieten ausufern werden. Dies sind nun keine überraschenden Neuigkeiten. Doch niemand beschäftigt sich mit den Auswirkungen und den Fragen: „Hat das für mich Konsequenzen, und wenn ja, welche konkret?“

Noch 7 gute Jahre, dann gehts richtig abwärts.

Derzeit teilt man sich als Arbeitnehmer exakte 18,6 % Rentenversicherung. Jeder zahlt also 9,3% seines Bruttogehaltes in das gesetzliche System. Nun gibt es aktuell noch recht viele Beitragszahler gegenüber den jetzigen Rentnern. Doch das Blatt dreht sich sehr schnell. Grund hierfür ist der Eintritt der Babyboomer mit den Geburtsjahrgängen 1959 bis 1968 in den Ruhestand. Die Rentenneuzugänge in diesen Jahren werden deutlich zunehmen, was zwangsläufig zu einem starken Anstieg der Rentenausgaben führen wird.

Für uns Arbeitnehmer hat das zur Folge, dass unsere Rentensätze bis zum Jahr 2030 auf ca. 22 % ansteigen und wir dennoch bedeutend weniger Rente erhalten werden. Zudem werden durch die Reformierung der Steuergesetze ab 2040 alle Renten voll versteuert. Erschwerend hinzu kommt die nicht annähernd abschätzbare inflationäre Entwicklung unseres Euros. Aufgrund der hohen Verschuldung wird es stets eine Inflation geben müssen, was sämtliche Preise für Mieten, Autos und Konsumgüter des täglichen Bedarfs in die Höhe treiben lässt. Die Bundesregierung sagt, dass die Absenkung des Rentenniveaus im Jahre 2030 auf 43 % begrenzt sei. Das ergibt sich aus den Vorschriften im SGB VI. Für die Zeit nach 2030 ist keine Untergrenze für die Entwicklung des Rentenniveaus vorgesehen. Ist allen wirklich klar, was dieser Satz für eine schwerwiegende Bedeutung hat?

Alles in allem extrem schlechte Nachrichten für diejenigen, die es kaum noch bis zur Rente aushalten, um endlich ihren nervigen Job nicht mehr ausüben zu müssen und dann endlich dem nachgehen können, was sie schon immer einmal tun wollten. Denjenigen empfehlen wir vorsorglich vor der Rente unsere neue Seminarreihe „Glaubenssätze über Geld und Wohlstand auf den Prüfstand stellen“. Leute, es muss etwas getan werden! Das ist wahrscheinlich jedem klar. Nur wie geht man es sinnvoll an?

Aber ich brauche das Geld jetzt, wenn ich jung bin!

Falsch! Du brauchst es jetzt und noch viel drigender später, wenn du keine Zeit mehr zum Reagieren hast. Denn wer sich bereits als 20-Jähriger mit dem Thema Altersvorsorge befasst, muss um auf das gleiche Ergebnis wie ein 35-Jähriger zu gelangen, bedeutend weniger monatlich investieren, weil er mit 15 Jahren mehr Ansparzeit im Rennen vorne liegt. Denn im Zeitalter der Niedrigzinsphase ist das Rennen gegen die Zeit besonders anstrengend und wird sehr schnell sehr teuer. Die Faustformel besagt, dass man zwischen 10-15 % seine Nettogehaltes zusätzlich für die Altersvorsorge einplanen sollte. Dies empfiehlt die Bundesregierung offiziell, um der miserablen Situation im Rentenalter Herr zu werden. Hierbei ist nicht gesagt, dass wir damit die Versorgungslücke im Alter vollständig schließen können. Wir dämpfen lediglich die Auswirkungen unserer bevorstehenden Renten- und Steuerreform.

 

Und was ist jetzt mit meinem heißen Cabrio?

Natürlich! Es ist möglich, die uns bevorstehenden Schwierigkeiten im Rentenalter zu dämpfen, um uns den unbeschwerten Traum vom Cabrio zu erfüllen. Doch hierfür benötigt man einen Plan, Disziplin, etwas Gehör und Sachverstand.

Sicher! Jeder wurde bereits mehrfach darauf angesprochen, einen Sparvertrag für die Rente abzuschließen. Von 5 Vertretern erhält man oftmals 10 verschiedene Meinungen. Genau hier entsteht meistens die Unlust, sich nicht mit dem Thema beschäftigen zu müssen. Denn um die richtige Strategie für die eigene Altersvorsorge finden zu können, müssen Dinge wie Kinderwunsch, Heirat, Zukunftspläne, Beschäftigungsart, Steuerliche Situation und die Höhe des Einkommens Berücksichtigung finden.

Wir empfehlen jedem ein persönliches Beratungsgespräch mit uns, denn es sind unzählige Lösungen und Kombinationen in der Altersvorsorge möglich. Grund genug, sich hier einen unabhängigen Profi als Unterstützung herbeizuziehen. Denn oftmals hängt die persönliche Entscheidung von 4 wichtigen Punkten ab:

– der Flexibilität

– der Verfügbarkeit

– der steuerlichen Behandlung in und nach der Ansparphase

– der Prognose zur Entwicklung der Finanzmärkte

ab. Nur wer diese Punkte berücksichtigt, ist in der Lage sinnvoll zu entscheiden, welche der 3 Schichten der Altersvorsorge in welcher Kombination Sinn macht. Nähere Infos hierzu gibt es im persönlichen Gespräch und zusätzlich in unserem Altersvorsorge-Helpdesk

Kontakt zum unabhängigen Altersvorsorge-Spezialisten

René Weiß
(fiallo.de)

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