Neuerungen in 2015 – Das ändert sich für Sie.

DURCHBLICK FÜR 2015 – ALLE NEUERUNGEN AUF EINEN BLICK

Das neue Jahr hat begonnen und mit ihm gibt es einige Gesetzesänderungen und Neuregelungen. Diese werden sich auf alle gesetzlich Versicherten auswirken. Wir haben für Sie das Wesentliche kurz und bündig zusammengefasst. So bleiben Sie auch 2015 immer auf dem aktuellen Stand.

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DAS ÄNDERT SICH IN 2015:

1. Reduzierung des Rechnungszinses
2. Neue Beitragsbemessungsgrenzen
3. Beitragsautonomie für GKV
4. Erhöhung des Pflegegeldsatzes
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1.) REDUZIERUNG DES RECHNUNGSZINSES –
KEINE PANIK BEIM BERUFUNFÄHIGKEITSSCHUTZ

Zum 01.01.2015 wurde der Rechnungszins von 1,75% auf 1,25% p.a. gesenkt. Notwendig ist dieser Schritt als Folge der nach wie vor andauernden Niedrigzinsphase. Die Versicherungsunternehmen können die vertraglich zugesagten Garantieleistungen nur dann weiterhin erbringen, wenn für Neuabschlüsse im Bereich der Altersvorsorge weniger Neuverpflichtungen durch geringere Garantieleistungen zugesagt werden. Auswirkungen kann dies, neben den Neuabschlüssen in der Altersvorsorge, auch durchaus auf den bestehenden Berufsunfähigkeitsschutz für Versicherte haben. Denn auch hier profitieren die Kunden von erwirtschafteten Überschüssen der Gesellschaften, welche sich in der Höhe des zu zahlenden Beitrages zeigen. Ledliglich vereinzelte Gesellschaften erhöhen den Zahlbeitrag des Berufsunfähigkeitsschutzes bei Bestandsverträgen geringfügig. Wer für seinen bestehenden Berufsunfähigkeitsschutz eine Erhöhung erhalten hat, kann den Vertrag gern von uns hier prüfen lassen.

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    2.) NEUE BEITRAGSBEMESSUNGSGRENZEN

    Für private und gesetzlich freiwillige Versicherte sind die neue Beitragsbemessungsgrenzen in der Krankenversicherung interessant. Mit Jahresbeginn stieg die Pflichtversicherungsgrenze auf 54.900 Euro jährlich beziehungsweise 4.575 Euro monatlich. Die Beitragsbemessungsgrenze für die zu entrichtenden Beiträge in der gesetzlichen Krankenkasse haben sich auf jährlich 49.500 Euro (4.125 Euro monatlich) erhöht.
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    3.) BEITRAGSAUTONOMIE DER KRANKENKASSEN –
    WAHRSCHEINLICH MEHR NETTO FÜR GESETZLICH VERSICHERTE

    Seit dem 01.01.2015 haben die gesetzlichen Krankenkassen im Zuge einer Gesetzesreformierung ihre verlorene Beitragsautonomie wieder zurückerhalten. Der allgemeine Beitragssatz senkt sich somit von derzeit 15,5% auf 14,6%. Zudem steht es jeder gesetzlichen Kasse frei, Zusatzbeiträge (sog. Sonderbeiträge) zu erheben. Diese werden ausschließlich vom Arbeitnehmer zu entrichten sein. Je nachdem, welcher Krankenversicherung man angehört, kann dies zur Reduzierungen des Krankenversicherungsbeitrages und somit zu Erhöhung des Nettogehaltes führen.

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    4.) ERHÖHUNG DES PFLEGETAGEGELDSATZES

    Ab 2015 ist auch mit höheren Leistungen in der Pflegeversicherung zu rechnen. Im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes erhöht sich der Pflegeversicherungsbeitrag um 0,3 % auf 2,35 %. Kinderlose zahlen ab 2015 2,6 % in die Pflegekasse ein. Dafür werden aber auch das Pflegegeld und die Sachleistungen in der gesetzlichen Pflegeversicherung um jeweils vier Prozent angehoben. Die 2012 eingeführten Leistungen für Versicherte mit eingeschränkter Alltagskompetenz (Pflegestufe 0) steigen um 2,67 Prozent.

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